… von Andorra) und 81kg Eigengewicht startete Sigi Grabner sein sommerliches
Entspannungsprogramm am 7. Juni 2008 beim Kärntner Tor bei Oberdrauburg. Italienische Dolomitenpässe, rasante Abfahrten in der Schweiz, schönste
Bergetappen der Tour de France und Abschluss-Anstiege in den Pyrenäen
bringen Sigi Grabner und sein Rad bis vor die eigene Haustür in La
Massana im Kleinstaat Andorra. Spätestens am 22. Juni 2008 wird wieder
gewogen und fotografiert – und geschaut, ob sich Sigi Grabner gut
entspannt hat.
Pass für Pass Richtung Westen
Österreichs international erfolgreichster Racer hat ein ehrgeiziges
Projekt in Angriff genommen. Und wer den gebürtigen Kärntner kennt, der
weiß: der Weg ist sein Ziel. Denn ankommen wird er so oder so. Immer
wieder erstaunt Spitzenathlet Sigi Grabner mit außergewöhnlichen
Aktionen zur Förderung seiner Kondition in Verbindung mit Sport, Reisen
und Erlebnis.
5 Tagesetappen mit insgesamt 841 km und 14180 Höhenmetern liegen
bereits hinter ihm. Vom Kärntner Tor nach Osttirol, über Südtirol,
Italien und der Schweiz ist er nun knapp vor der französischen Grenze.
So wie die Strecke ein Auf und Ab ist, so spielt sich auch das Wetter:
3 Grad am Passo Pordoi folgen schwüle 32 Grad im Becken bei Bozen und
Meran, starker Föhnwind zehrt an den Kräften zum Grossen St. Bernhard
Pass, strahlender Sonnenschein wechselt mit dunklen Gewittern in
Graubünden. Zum Aufwärmen geht Grabner dann schon mal in die Hotelsauna
und lässt es sich wohl schmecken beim Spargelmenü, legt die Beine hoch
beim Fußball-Match Schauen. Denn – für manch einen nicht
nachvollziehbar, aber wahr – er macht einen Entspannungs- und keinen
Survivaltrip. Er genießt seine Fahrt. „Erwachen auf 2760 Meter am
Stilfserjoch bei Superwetter und –aussicht. Das hat was!“
Durchhaltevermögen, Biss und Technik sind bei der Tour ebenso gefragt
wie Offensein für die Begegnungen mit Natur, Mensch und mit sich
selbst. Diese Kombination taugt einem wie Sigi Grabner. Auch die
nächsten Etappen durch Frankreich und Spanien werden ein Erlebnis sein.
Bob Dylan zur Belohnung
Maximal 16 Tage gibt sich Grabner Zeit, um die herausfordernde Route
von seinem Geburtsland Österreich in seine Wahlheimat Andorra zu
schaffen. „Am 22. Juni will ich in Andorra sein,“ so Radsport Fan
Grabner. Nach Hunderten von Kilometern und Tausenden an Höhenmetern
allein mit seinem Rad wartet eine durchschlagende Belohnung auf ihn.
„Ich habe Tickets für das Bob Dylan Konzert in Andorra.“ (Prada de
Moles Football Stadium, Encamp, 22. Juni 2008, 21 Uhr)
Die Route im Überblick
Lienz - Toblach - Passo Cimabanche (1.530) - Cortina - Passo Falzarego
(2.105) - Arabba - Passo Pordoi (2.240) – Canazei - Passo Costalunga
(1.752) - Welschnofen - Bozen - Meran - Vinschgau - Passo Stelvio
(2.760) - Bormio - Passo Foscagno (2.291) - Passo d’Eira (2.208) -
Livigno - Passo Forcola di Livigno (2.315)- Passo Bernina (2.330) - St.
Moritz - Julierpass (2.284) - Tiefencastel – Thusis - Bonaduz
(Rheinschlucht) - Ilanz - Disentis - Oberalppaß (2.046) - Andermatt -
Furkapass (2.436) - Brig - Visp - Raron bei Visp - Sion - Martigny -
Grd St-Bernard - Aosta – Pre’ St Didier - Courmayeur - Col du Petit St-
Bernard - Bourg-St-Maurice - Val d’Isere - Col de l’Iseran - Modane -
Col du Galibier - Col du Lautaret - Briancon - Col d’Izoard - Col de
Vars - Barcelonnette - Col de la Cayolle - Grand Canyon du Verdon -
Mont Ventoux - Avignon - Montpellier - Narbonne - Perpignan – Andorra
(fett = Übernachtungen bis dato/Stand 13.6.08).
Admin schreibt,
Samstag, 14. Juni 2008 um 14:41 (Antwort)
VicWild